Wie erlebe und empfinde ich Trauer?
Trauer ist keine Krankheit und doch kann sie sich so anfühlen. Es schmerzt nicht nur die Seele, häufig fühlt es sich so an, als ob der ganze Körper mit einbezogen wäre.
Die Trauer um einen geliebten Menschen kann die unterschiedlichsten Gefühle und Reaktionen in uns auslösen. Manchmal bleiben Schuldgefühle zurück, mit der Frage – habe ich genug getan, war ich genügend da für den Kranken, die Sterbende. Häufig haben wir den/die Verstorbene über eine längere Zeit eng begleitet und befinden uns nun in einer großen Erschöpfung, seelisch wie körperlich.
Oft bleiben unbeantwortete offene Fragen zurück, die man nun allein klären muss. Jeder erlebt es individuell und hat unterschiedliche Strategien, Ressourcen und Möglichkeiten zur Verfügung. Die eine reagiert mit Rückzug, der andere kann gar nicht allein sein. Bei manchen fließen die Tränen in Bächen, andere fühlen Scham und empfinden sich selbst als hartherzig, weil sie nicht weinen können. Auch Wut kann ein Gefühl sein, das sich zeigt. So Vieles an Reaktionen und Gefühlen ist möglich, und alles ist richtig.
Aus Erfahrung weiß ich, dass all diese Gefühle, Gedanken, Reaktionen völlig natürlich und normal sind. Ich habe all dies auch durchlebt nach dem Tod meines Mannes. Und es gibt dafür kein starres Zeitfenster, wann etwas dran ist, und manchmal taucht die Trauer auf in Situationen, in denen wir gar nicht damit gerechnet haben. Wir sind alle verschieden in unseren Erfahrungen und Prägungen. Wir dürfen alle individuell reagieren und uns dabei richtig fühlen.
Was kann es für Begleiterscheinungen geben?
Durch den Trauer- oder Verlustprozess können weitere seelische Störungen in uns angestoßen und ausgelöst werden, die vorher im Verborgenen lagen, zum Beispiel Ängste verschiedenster Art, Depressionen, Unsicherheit. Themen, die man vorher noch irgendwie „im Griff“ hatte, drängen nun an die Oberfläche. Wenn wir jemanden über eine längere Zeit begleitet haben, zum Beispiel während einer schweren Erkrankung, bleibt häufig eine große Erschöpfung und gefühlte Leere in uns zurück. Dies alles kann den Prozess der Trauer erschweren. Therapeutische Begleitung kann hier eine große Unterstützung sein.
Ich freue mich darauf, Sie hier auf Ihrem Weg zu begleiten und für Sie eine Unterstützung zu sein.

Wie kann Ihr erster Schritt aussehen?
Wenn Sie spüren, dass Sie Unterstützung und Begleitung möchten, lade ich Sie herzlich zu einem
kostenfreien 15-minütigen telefonischen Erstgespräch ein.
In diesem Gespräch können wir unverbindlich schauen, ob mein Angebot zu Ihnen passt und was Sie aktuell brauchen. So können Sie in Ruhe herausfinden, ob meine Art der Begleitung zu Ihnen passt und welche Schritte für Sie hilfreich sein könnten.
Rufen Sie mich an oder schreiben Sie – ganz unverbindlich.
Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen und Sie auf Ihrem persönlichen Weg zu mehr Vertrauen, innerer Ruhe und Lebendigkeit zu begleiten.